FREIE WÄHLERGRUPPE Mehlbach e.V.

 

Die Gemeinderatsfraktion hat mit Schreiben vom 21.03.2009 folgenden

Antrag zur Aufnahme als Tagesordnungspunkt an die

Ortsgemeindeverwaltung gerichtet:

 

Einrichtung von Rettungsinseln für Kinder,

 

um dem Sicherheitsbedürfnis der Kinder und den Eltern in unserer Ortsgemeinde mehr Rechnung zu

tragen, besteht die Möglichkeit in der Ortsgemeinde Mehlbach entsprechende Rettungsinseln

einzurichten. Das Sicherheitskonzept für Kinder hat nach unseren Vorstellungen folgenden Inhalt:

 

Was sind Rettungsinseln, was können Sie leisten?

 

Rettungsinseln sollen ...

 

  • Kindern in Notsituationen einen Fluchtpunkt, eine offene Tür bieten
  • Hilfe anbieten, die die Sicherheit von Kindern in unserer Gemeinde    objektiv verbessern
  • ein Sicherheitsgefühl vermitteln, denn wenn man weiß, dass einem geholfen wird, hat
  • man weniger Angst, mehr Sicherheit im Auftreten und wird vielleicht dadurch kein "Opfer"
  • aus diesen Gründen nicht nur an einem Punkt der Gemeinde sondern in verschiedenen Ortsbereichen zu finden sein.

 

Wie erkennt man Rettungsinseln?

Träger von Rettungsinseln ...

  • werden durch einen Aufkleber gut sichtbar an Schaufensterscheiben, Eingangstüren oder privaten Haustüren gekennzeichnet
  • zeigen den Kindern so, dass es in diesem Haus Erwachsene gibt, die Kindern helfen, wenn sie sich selbst nicht mehr helfen können
  • zeigen Eltern durch den Aufkleber, dass diese Bürger bereit sind, mit Polizei oder Ordnungsamt vertrauenswürdig zusammen zu arbeiten
  • werden durch die Ortsgemeinde bei den Eltern bekannt gemacht und vorgestellt

 

Was tun Träger von Rettungsinseln?

 

Sie sollen ...

  • Kindern in Notsituationen die Tür öffnen
  • beruhigen, trösten, eventuell Erste Hilfe leisten
  • eine vom Kind benannte Vertrauensperson anrufen
  • wenn nötig, sofort amtliche Hilfe anfordern wie Polizei, Ordnungsam 

Sie sollen nicht ...

  • eine "Rundumversorgung" bieten
  • sich mit den Verfolgern oder Streitenden auseinandersetzen oder maßregeln; allein schon das Schließen der Tür wehrt evtl. Verfolger ab und schützt die Hilfesuchenden 

In jedem Fall sollte neben der Bezugsperson das Ordnungsamt informiert werden, wenn ein

Kind Schutz gesucht hat und die Situation kurz beschrieben werden.

 

 

Wie wird man Träger einer Rettungsinsel?

 

Jeder Bürger kann mitmachen, der ...

 

  • die Bereitschaft hat, Kindern zuzuhören, zu glauben und sie ernst nimmt
  • Zivilcourage und eine positive Lebenseinstellung besitzt
  • tagsüber in der Regel auch in der 'Rettungsinsel' erreichbar ist.

Selbstverständlich muss man ein gesundes Maß an Rettungsinseln in der Gemeinde wählen,

damit diese den Kindern schnell präsent sind und im Bedarfsfall schnell (gedanklich) in eine

Aktion des Kindes umgesetzt werden können.

Deshalb schlagen wir folgende Rettungsinseln vor:

Oberdorf: Fa. Motoren Frank, Hauptstr. 77 Öffnungszeiten: Mo – Fr., Sa.

Ortszentrum I : KFZ-Werkstatt Peter Müller, Buchdellstr. 2 (insbesondere Anlaufstation für

Kinder Freizeit- und Sportflächen im Bereich Scheckersgraben

Ortszentrum II: komm. Kindergarten Mehlbach, Hebelstr. 16, (insbesondere wg.

Anlaufstation für Kinder Bolzplatz u. Spielplatz Dorfwiesen)

Unterdorf: Krankengymnastik Wagner, In der Wettau 7 (Öffnungszeiten Mo.-Fr.)

Damit wären die Rettungspunkte im Ort gut verteilt.

Die vorgeschlagenen „Rettungsinseln“ haben sich im Vorfeld bereits damit einverstanden erklärt

(ohne die komm. Einrichtung), sich in Notsituationen für Kinder als Rettungsinsel zur Verfügung

zu stellen.

 


 

 

April 2009

 

Information zum Thema wiederkehrender Beiträge beim Straßenausbau gefordert

 

 

Mit Antrag vom 29.03.2009 hat die FWG-Fraktion im Ortsgemeinderat den Ortsbürgermeister darum gebeten eine Information für die Ortsgemeinderatsmitglieder zu veranlassen, die über die wiederkehrenden Beiträge beim Ausbau von Gemeindestraßen informiert.

 

Nachdem in der Nachbargemeinde Katzweiler ebenfalls über dieses Thema diskutiert wird, wolle man auch in Mehlbach durch die Verwaltung über diese Möglichkeit der Beitragsabrechnung informiert werden.

 

Insbesondere vor dem Hintergrund der im Ortsgemeinderat erwähnten Prioritätenliste zum zukünftigen Ausbau von Gemeindestraßen stellt sich die Frage, welche Gesamtkosten zukünftig auf Mehlbacher Bürger zukommen werden und ob nicht eine andere Finanzierung als die derzeit aufgrund der Satzung geregelten Erhebung eines einmaligen Ausbaubeitrages möglich und sinnvoll wäre. An den bereits beschlossenen Abrechnungsmodalitäten für den bevorstehenden Ausbau der Pferchstraße wird allerdings nicht mehr gerüttelt.

 

Eine Informationsveranstaltung für die Ratsmitglieder zum Thema Abrechnungsmöglichkeiten beim Ausbau von Gemeindestraßen hält die FWG-Fraktion daher für angebracht.

 

 

                                                                                                                                                                                                                                             
 

                                                                                                                                                                                        

 

Top

aktualisiert am 01.Februar 2012  | webmaster@fwg-mehlbach.de