14. Juni 2009 Tolles „Scheierfeschd“ der FWG Mehlbach 
Beim traditionellen „Scheierfeschd“ der FWG Mehlbach in der Scheune von Mitglied Uwe Schellhaas konnte man einen Rekordbesuch verzeichnen. Bei herrlichem Wetter ließen sich die Gäste mit einer guten Haxe, Grillschinken und anderen Spezialitäten verwöhnen und nahmen auch die wegen des großen Andrangs entstandenen Wartezeiten in Kauf. Den Durst löschten die Besucher überwiegend mit einem guten „Andechser“ vom Fass. Am Nachmittag erfreuten sich die Gäste am großen Kuchenbuffet und an einer Tasse Kaffee. Die große Besucherzahl – auch aus Nachbargemeinden – zeigt die große Akzeptanz die das „Scheierfeschd“ zwischenzeitlich genießt. Sie zeigt aber auch, dass der „Wahlkampf“ schadlos an der örtlichen Gemeinschaft vorrübergegangen ist.
Die Vorstandschaft der FWG Mehlbach bedankt sich auf diesem Wege nochmals für die große Mithilfe bei der Organisation und Bewirtung, aber auch bei den örtlichen Kuchenspenderinnen die ebenfalls zu diesem tollen Fest beigetragen haben.
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FWG Mehlbach "vor Ort" am 04.06.2009
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"Bürger für Bürger" |
Nutzung der Potentiale der Dorferneuerung
Vor dem Urnengang am kommenden Sonntag, möchten wir uns nochmals bei den Bürgerinnen und Bürgern für die lobenden Worte, aber auch die konstruktiven Reaktionen hinsichtlich unserer in den letzten Wochen veröffentlichten Vorhaben für die Wahlperiode 2009 – 2014 bedanken. Der überwiegend freundliche Umgangston zeigt uns Freien Wählern zum einen, dass wir in Mehlbach grundsätzlich auf dem richtigen Weg sind, aber auch, dass unseren Bewerberinnen und Bewerbern zugetraut wird die Zukunft von Mehlbach aktiv und zukunftsweisend mitzugestalten.
Das bevorstehende Abenteuer Dorferneuerung kann die Ortsgemeinde und die Dorfgemeinschaft ein noch deutlicheres Stück weiterbringen. Denn fest steht, dass nur wer mitbestimmen und mitgestalten darf, sich mit der geleisteten Arbeit identifiziert und dann Verantwortung übernimmt. In diesem Rahmen und insbesondere begleitend durch die laufende Dorfmoderation sollen diese Potentiale genutzt werden. Gerade diese Idee, die dahinter steckt, muss als vordringliches Ziel weiterverfolgt werden. Es gilt, den Wohnstandort Mehlbach attraktiver zu gestalten, die Einwohner zu motivieren und Perspektiven für unser Dorf zu entwickeln. Es soll zum Ausdruck kommen „Wir sind Mehlbacher, hier leben wir gerne“. Es gilt, struktur- und funktionsverbessernde Maßnahmen, die zur Stärkung bzw. Wiederbelebung des Ortskerns beitragen, ins Auge zu fassen. Auch gilt es, nach der ersten Analyse die spätere Fortschreibung und Bereitschaft zu zeigen und die Konzepte den aktuellen Entwicklungen anzupassen. Nur so wird sich die Geschichte „Dorferneuerung“ zu einer großen Bürgerinitiative von Bürgern für Bürger entwickeln. |
FWG Mehlbach "vor Ort" am 27.05.2009
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Es gilt die Grundversorgung in Mehlbach zu erhalten! |
In einer Meinungsumfrage bei den Bewerbern der FWG Mehlbach um einen Sitz im Ortsgemeinderat wurde als eines der wichtigsten Themen für die nächsten fünf Jahre die Sicherstellung der Grundversorgung in der Ortsgemeinde gesehen. Hierunter verstehen die Bewerber zum einen den Erhalt und die Stärkung der vorhandenen Ladengeschäfte, welche die Waren des täglichen Bedarfs anbieten. Hier gilt es, kreative Ideen zu entwickeln, damit die Grundversorgung in diesem Bereich aufrechterhalten werden kann und nicht nur noch Discounter in benachbarten Gemeinden profitieren. Andererseits muss auch die allgemeine medizinische Versorgung und die Notfallversorgung durch Ersthelfer dauerhaft in der Ortsgemeinde sichergestellt werden. Dieses Angebot gilt es zu bewahren und insbesondere gerade für die älteren Mitbewohner in Verbindung mit dem Arbeitskreis „Senioren“ auszubauen.
Ein weiterer Wunsch der Bewerber und Vorstandschaft der FWG Mehlbach ist es, zukünftig gemeinsam gemeindliche Veranstaltungen durchzuführen. Aus Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern war festzustellen, dass viele Fragen in einem ganz breiten Spektrum auftreten. Vielfach wurde daher der Wunsch geäußert, durch die Ortsgemeinde eine bessere Informationspolitik zu bertreiben und gemeinsame Aktionen durchzuführen. Die FWG Mehlbach führt daher schon seit geraumer Zeit Veranstaltungen durch, welche eine bessere Information vor Ort für unsere Bürgerinnen und Bürger bieten sollen. Diese Aufgabe sollte aus verschiedenen Gründen eigentlich Aufgabe der Ortsgemeinde sein. So sollten Veranstaltungen bereits frühzeitig unter Federführung der Ortsgemeinde geplant, später durchgeführt und im Veranstaltungskalender der Ortsgemeinde aufgenommen werden. Als neue Vorschläge wurden z.B. Ernährungsseminare, gemeinsamer Umwelttag „Unser Dorf soll sauber bleiben“, Grenzumgehung und eine bessere Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen genannt. Aber auch Überlegungen hinsichtlich der Durchführung einer richtigen „Dorfkerwe“ wurden genannt. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und man darf mit Spannung erwarten, welche Ideen in der nächsten Legislaturperiode aufgegriffen werden. |
FWG Mehlbach „vor Ort“ am 20.05.2009
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Die FWG Mehlbach stellt sich die Frage „Wie gestaltet man zukünftig u.a. den Spielplatz "„Dorfwiesen“? |
| Die Bewerber der FWG Mehlbach und deren Vorstandschaft möchten sich nach einer allgemeinen Aussprache deutlich für die Förderung und Unterstützung des örtlichen Vereinslebens einsetzen. Man ist davon überzeugt, dass die örtliche Gemeinschaft größtenteils von Menschen lebt, die bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen. Ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, den sozialen Einrichtungen oder aber in den Vereinen; wir brauchen das ehrenamtliche Engagement. Deshalb möchten wir das Ehrenamt und den Einsatz für andere noch mehr stärken. „Wir möchten die Einwohner von Mehlbach dazu ermuntern, dass die Menschen aktiv ihre Gemeinde gestalten“. Besonders liegt uns hier die Unterstützung der örtlichen Vereine am Herzen. Hier gilt es, Konzepte zu erarbeiten, die zum einen die Vereine und zugleich die örtliche Gemeinschaft stärken. So kann man sich vorstellen, dass die örtlichen Vereine den kommunalen Kindergarten und die Grundschule in verschiedenen Projekten (z.B. Musik, Gesang, Tischtennis, Fußball usw.) begleiten. Hiervon würden alle direkt Betroffenen (Kinder und Vereine) und dadurch die örtliche Gemeinschaft deutlich profitieren. Hilfe zur Selbsthilfe sowie der Grundsatz „Fördern und Fordern“ stehen hier im Vordergrund. Bei dieser Gelegenheit verwiesen die Teilnehmer bei einer sich anschließenden Ortsbegehung auch darauf, dass die Gestaltung und Erhaltung der Kinderspielplätze umgesetzt werden muss. Durch einen entsprechenden Ortsgemeinderatsbeschluss vom Febr. 2008 wurde bereits signalisiert, dass ein deutlicher Unterhaltungsstau bei den gemeindlichen Spielplätzen besteht. Die konkrete Aufnahme der Mängel und deren Mündung ein eine konzeptionelle Planung aller gemeindlicher Spielplätze muss aber noch folgen. Hier ist es sinnvoll, den entstandenen Unterhaltungsstau in einem zeitlich überschaubaren Rahmen abzubauen. Zielrichtung muss es sein, bis zum Jahr 2012 die vorhandenen Spielplätze „Dorfwiesen“, „Bolzplatz“, „Spielplatz Scheckersgraben“ für Kinder gemeinsam attraktiver zu gestalten. Unter diesem Gesichtspunkt sollen auch angrenzende Flächen wie z. B. im Bereich Spielplatz „Dorfwiesen“ eingebunden werden, um dort - wenn möglich - eine Wasserspielfläche einrichten zu können. In der Gesamtkonzeption ist auch zu bedenken, dass alle Altersgruppen angesprochen werden sollen und an geeigneter Stelle ein Mehrgenerationenspielplatz ensteht. |
Informationsveranstaltung der FWG Mehlbach

MEHLBACH. Die FWG - Freie Wählergruppe Mehlbach hatte zur Veranstaltung „Energiemanagement in Privathaushalten“ eingeladen. Es referierten Dipl.-Ing. Peter Schaumlöffel aus Enkenbach-Alsenborn und Sven Rheinheimer aus Katzweiler, Installateur- und Heizungsbaumeister.
In einem lebhaften und gut diskutieren Vortrag wurden durch Dipl.-Ing. Schaumlöffel u.a. die Wege der Erlangung von Fördermitteln aus verschiedenen Maßnahmenpaketen vorgestellt. Anhand von praxisnahen Beispielen wurde deutlich, dass für einen Bürger ohne gezielte Beratung nur schwer erkennbar ist, welche Fördermöglichkeiten über zinsgünstige Kredite bis hin zu Tilgungszuschüssen (insgesamt bis zu 20 % aus verschiedenen Fördertöpfen) beantragt werden können. Sinnvoll ist auch eine Beratung vor Ort, welche eine Ist-Analyse, Beratungsbericht und Beratungsgespräch beinhaltet.
Sven Rheinheimer als Installateur- und Heizungsbaumeister zeigte durch verschiedene Filmsequenzen die technische Möglichkeiten und die Funktionalität von Solaranlagen, Pellet- und Festbrennstoffheizungen, Kaminnöfen und Erdwärmepumpen. Auch hier wurde deutlich, dass einige Energieträger auf dem Markt sind und für verschiedene persönliche wie räumliche Möglichkeiten eine große Palette angeboten wird.
Im Anschluss an den Vortrag bedankten sich der 1. Vors. Klaus-Dieter Walter und Vorstandsmitglied Jochen Hager bei den Referenten für den sehr informativen Vortrag und zeigten sich beeindruckt von den vielen unterschiedlichen Fördermöglichkeiten die sich Privatpersonen bieten.
Bildbeschreibung: 1. Vors. K.D. Walther u. Vorstandsmitglied J. Hager bei der Überreichung eines kleinen Präsentes
"FWG vor ORT" am 14.05.2009

Bei der Ideensammlung der FWG Mehlbach wurde deutlich, dass sich die Vorstandschaft und die Bewerber für den Ortsgemeinderat mächtig ins Zeug legen wollen, damit in Mehlbach während der kommenden Legislaturperiode eine durchgängige, dauerhafte Sicherstellung der Betreuung von Kindergarten- und Grundschulkindern bis zum Ende des Grundschulalters erreicht werden kann. Ziel muss es sein, dass ein durchgängiges Betreuungssystem ab dem Kindergartenalter bis zum Ende der Grundschulzeit ermöglicht wird und dem Bedarf der Eltern durchgängig Rechnung getragen werden kann. Hierzu gehört im Kindergarten „Struwwelpeter“ zunächst die Schaffung der räumlichen und personellen Voraussetzungen um dem Rechtsanspruch für einjährige Kinder ab dem Jahr 2013 bereits frühzeitig Rechnung tragen zu können. Nur so kann der Kindergarten Mehlbach gegenüber benachbarten Kindergärten konkurrenzfähig bleiben. Im Auge behalten muss man auch den weiteren Ausbau des Ganztagsangebotes. Beim erfolgten Übergang auf die Grundschule darf das dann sehr gute Angebot des Kindergartens allerdings nicht abrupt enden, sondern muss durch die Verbandsgemeinde als verantwortlichen Schulträger seine Fortführung finden. Andernfalls ist aufgrund des demografischen Wandels der Schulstandort Mehlbach gefährdet.
Voraussetzung hierfür ist allerdings auch, die Fortführung von Sanierungsmaßnahmen am Kindergarten Mehlbach. Zur Schaffung von Kindergartenplätzen für Kinder jünger als 3 Jahre sowie die Erweiterung des Angebotes für die Ganztagesbetreuung sind bauliche Veränderungen dringend erforderlich. Gleichzeitig müssen weitere Sanierungsarbeiten (Wärmedämmung, Erneuerung der Fenster – hier ist ein beachtlicher Zuschuss im Rahmen des Konjunkturprogramms II bewilligt-) in Angriff genommen werden. Diese müssen schnellstmöglich abgeschlossen werden, damit die Einrichtung zukunftsfähig aufgestellt ist und gegenüber benachbarten Einrichtungen konkurrenzfähig bleibt. Festgestellte Gebäudemängel müssen schnellstmöglich analysiert werden, damit die notwendigen baulichen Maßnahmen Zug um Zug nach Aufstellung von Prioritäten abgearbeitet werden können. Nur so kann ein Unterhaltungsstau vermieden und die Gebäudesubstanz erhalten werden. Sämtliche Maßnahmen sollten bis spätestens zum Jahr 2014 – zum 40-jährigen Bestehen des Kindergartens „Struwwelpeter“ abgearbeitet sein, damit die Feierlichkeit in einer intakten, zukunftsfähigen Einrichtung der Gemeinde Mehlbach stattfinden kann.
"FWG vor Ort" am 07.05.2009

Die Freien Wähler vor dem Kindergarten Mehlbach/Ecke Pferchstrasse |
Das große Straßennetz der Ortsgemeinde ist in vielen Bereichen sanierungsbedürftig. In einem Informationsgespräch wurde die Meinung der Bewerber für den Ortsgemeinderat Mehlbach deutlich. Hier gilt es, die von der Ortsgemeinde bereits erfassten Straßen nach Wichtigkeit zu ordnen und in den nächsten Jahren diese Prioritätenliste abzuarbeiten. Vorrang muss hier grundsätzlich die Sanierung von Gemeindestraßen vor einem Ausbau haben, um die Bürgerinnen und Bürger nicht zu hoch zu belasten. In diesem Zusammenhang sollte auch grundsätzlich über die Einführung der „wiederkehrenden Beiträge“ gesprochen werden, um damit die Kostenbelastung für Anwohner der betroffenen Straßen geringer zu halten. Damit würde die finanzielle Belastung des Einzelnen erträglicher gestaltet, eine oft notwendige Kreditaufnahme vermieden und eine gerechtere Verteilung der finanziellen Belastungen erreicht werden. Ausgenommen von einer Kostenbeteiligung wären zunächst die Grundstückseigentümer, die in einem noch festzulegenden Zeitraum bereits Erschließungsbeiträge oder Straßenausbaubeiträge gezahlt haben. Einen diesbezüglichen Antrag für eine entsprechende Information des Ortsgemeinderates hat die FWG Mehlbach bereits beim Ortsbürgermeister gestellt, dem sich im weiteren Verlauf auch Bürgerinformationen anschließen müssen. Entgegen dem in der letzten Woche in Mehlbach verbreiteten Gerücht, ist in dem der Orts- und Verbandsgemeinde von den Freien Wählern Mehlbach vorliegenden Antrag vom 29.03.2009 die bereits beschlossene Abrechnung für die Pferchstraße ausdrücklich nicht gemeint. Dort soll auch nach dem Willen der Freien Wähler an dem bereits beschlossenen Ausbaubeitrag nach derzeit geltendem Ortsrecht festgehalten werden.
Informationsbedarf war für die Bewerber auch hinsichtlich der Verbesserung der Jugend- und Seniorenarbeit ersichtlich. Hier fordert die FWG Mehlbach nicht nur die finanzielle Beteiligung an den Kosten der Jugendarbeit bei der Verbandsgemeinde Otterbach, sondern auch die Entwicklung und Umsetzung von Projekten für die Mehlbacher Jugendlichen. Eine Einrichtung „Jugendtreff“ mit pädagogischer Betreuung würde sich positiv auf ein gemeinschaftliches Engagement der Jugendlichen innerhalb der Ortsgemeinde auswirken. Hier gilt es das vorübergehende Domizil der Jugendlichen (Bauwagen am Friedhof) durch die Schaffung eines Jugendraumes z.B. im alten Feuerwehrgerätehaus (Eckstraße/Pferchstraße) abzulösen.
Für die Seniorenarbeit wurde bereits ein Arbeitskreis „Senioren“ gegründet. Dessen Ziel ist es, ein weiteres zusätzliches Angebot für Senioren zu schaffen, welches jedoch nicht in Konkurrenz zu bereits bestehenden örtlichen Angeboten zu sehen ist. Die ersten Ideen reichen von gemütlichem Zusammensitzen in angenehmer Atmosphäre mit "Bring und Hol-Service", gemeinsamen Aktivitäten, gegenseitiger Hilfestellung bei Erledigungen und Transfer zu Ärzten bis hin zur Verrichtung von Gartenarbeiten oder gar Patenschaften für öffentliche Anlagen. Ideen sind genug vorhanden und bei Mithilfe von vielen müsste es möglich sein, die durchweg positiven Ansätze umzusetzen. Hier sollte das vom Arbeitskreis „Senioren“ erarbeitete Konzept als Grundlage dienen.
"FWG vor Ort" am 29. April 2009

Zuletzt besuchten die Vorstandschaft und die Bewerber der Freien Wähler für den Ortsgemeinderat Mehlbach einige Grünanlagen der Ortsgemeinde und das derzeitige Feuerwehrgerätehaus. Überzeugt ist man davon, dass in der Bevölkerung von Mehlbach ein großes Potential schlummert um gemeinsame Initiativen zur Ortsverschönerung durchzuführen. Man ist sich sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger durch gemeinsames Handeln den Ort attraktiver gestalten könnten. Denn nur so werden neue Ideen mit Spaß zum Erfolg führen. Hierzu ist grundsätzlich eine vorausschauende Planung und ein Zeitfenster erforderlich, damit nicht immer nur die Initiatoren die Arbeitsleistung erbringen müssen. Die Vergabe von Patenschaften für Grünanlagen an aktive Bürgerinnen und Bürger wäre ein Wunsch, den die Freien Wähler gerne umsetzen würden. Hinsichtlich der zukünftigen generationsübergreifenden Nutzung des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses ist die FWG Mehlbach zur Überlegung gekommen, dass durch den anstehenden Neubau des Feuerwehrgerätehauses - in Richtung Katzweiler - sich für das jetzige Feuerwehrgerätehaus neue Entwicklungsmöglichkeiten ergeben können. Die Ortsgemeinde sollte bestrebt sein, eine Rückübertragung des Feuerwehrgerätehauses von der Verbandsgemeinde zu erreichen, damit dieses einer neuen Nutzung zugeführt werden kann. Die FWG Mehlbach denkt hier an die Schaffung eines zentral gelegenen Mehrgenerationenhauses, in dem z.B. ein Senioren-Café, ein Versammlungsraum sowie ein für beide Grundschulgebäude zentral gelegener Betreuungsraum für die Grundschüler entstehen könnte. Dies hätte in der Folge auch positive Auswirkungen auf die Erhaltung des Schulstandortes Mehlbach. |
FWG "vor Ort" am 23.April 2009

Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung der Pfalzwaldhalle durch die Vorstandschaft und die Bewerber der FWG Mehlbach für den Ortsgemeinderat Mehlbach, konnte man Handlungsbedarf bei der Pfalzwaldhalle feststellen. Als dringend eingestuft wurde hier, eine energetische Analyse zu veranlassen, um die zur Energieeinsparung und der daraus resultierenden Kosteneinsparung erforderlichen Maßnahmen feststellen zu können. Nach dieser Feststellung sollte eine Prioritätenliste erstellt werden, wonach die erforderlichen Maßnahmen schrittweise abgearbeitet werden können. Vorrang haben hier die energetischen Maßnahmen mit dem höchsten Einsparpotential. Die wahrscheinlich zu treffenden Sanierungsmaßnahmen schonen für die Zukunft nicht nur den „Geldbeutel“ der Ortsgemeinde, sondern auch die Umwelt durch eine reduzierte CO2 Belastung. Die anderen gemeindeeigenen Gebäude müssen in diese Überlegungen ebenfalls mit einbezogen werden.
Gleichzeitig will man sich auch dafür einsetzen, dass die bestehenden Sport- und Spielmöglichkeiten in der Pfalzwaldhalle auf einem guten Stand erhalten bleiben und durch Anschaffung einer Seilanlage und diverser Spiel- und Sportgeräte das Angebot verbessert wird. Gedacht ist auch an eine Freeclimbingwand.
"Ostereier suchen" am Sonntag den 5.April

Am 05.04.2009 hat die FWG Mehlbach für die Kinder an der Grillhütte ein Ostereiersuchen veranstaltet. Bei sonnigen 21° Grad wurde der Grill angezündet, Würstchen und Frikadellen aufgelegt, sowie Kaffee, Kuchen und kalte Getränke angeboten, um den interessierten Mehlbachern und Ihren Kindern mal einen anderen Sonntag zu bieten. Mehrmals wurden in einem abgetrennten Bereich gefärbte Eier, Schokolade und andere Süßigkeiten, sowie zwei goldene Eier als Hauptpreis versteckt. Die Kinder suchten, fanden und hatten Ihren Spaß dabei. Während die Eltern gemütlich Neuigkeiten austauschten und bei etwas "Kühlem" Kontakte knüpften, wurden die Kinder nach Ihrem Wunsch geschminkt. Danach kamen bei einem Wettbewerb im Eierlaufen zuerst die Kinder, und anschließend die Kinder mit ihren Eltern auf Ihre Kosten, um zusätzliche Süßigkeiten zu verdienen. Gegen 18 Uhr verließen die letzten Gäste gesättigt und zufrieden die Grillhütte. Schön war, dass nicht nur Eltern mit Ihren Kindern, sondern auch Mehlbacher Bürger ohne Kinder oder Enkel kamen, um sich diese Veranstaltung anzusehen und einfach etwas zu essen und zu trinken, um so diesen schönen Tag mit anderen Mehlbachern zu genießen. Alles in allem kann man diese Veranstaltung als gelungen und wiederholungswert bezeichnen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr und hoffen auf gleich schönes Wetter.
Mitgliederversammlung der FWG
Mehlbach stellt Bewerber für die Gemeinderatswahl am 07.Juni 2009 auf.
MEHLBACH. Zur Mitgliederversammlung der FWG Mehlbach e.V. konnte der 1. Vors. Klaus-Dieter Walther eine große Anzahl von Mitgliedern begrüßen.
Im Rahmen der Geschäftsführung der Vorstandschaft wurde eine Ehrenordnung erstellt. Diese soll zukünftig ermöglichen, u.a. Ehrungen von Altersjubiläen der Vereinsmitglieder durchzuführen. Um die Vorstandschaft hier zu entlasten, wurde Frau Clivia Brendel zur Ehrenbeauftragten gewählt.
Martina Nagel stellte den Mitgliedern exklusiv die neue Homepage der FWG Mehlbach vor. Ihr ist es gelungen, einiges des ihr zur Verfügung gestellten „Materials“ einzuarbeiten und den Besuchern der Homepage
www.fwg-mehlbach.de ein ansprechendes Design mit Hintergrundinformationen zu liefern. Die Homepage wird auch aktuelle Themen, die die Freien Wähler berühren, aufgreifen und daher immer wieder für einen „klick“ interessant sein.
Durch die in den vergangenen Wochen in der Ortsgemeinde geführte Diskussion hinsichtlich der ins Auge gefassten Mehrheitswahl (Persönlichkeitswahl) diskutierten die Mitglieder ausgiebig, aber nicht kontrovers. Im Verlauf der Diskussion wurde klar, dass anfangs die wenigsten über den tatsächlichen Ablauf einer Mehrheitswahl und die daraus resultierenden Konsequenzen richtig informiert waren. Auch die von der FWG Mehlbach initiierte Informationsveranstaltung der Ortsgemeinde Mehlbach brachte diese Auffassung nochmals zum Ausdruck.
So sprach sich die Mitgliederversammlung einstimmig für die Aufstellung einer Bewerberliste für den Ortsgemeinderat Mehlbach aus. Unter Abwägung aller Vor- und Nachteile ist man zu dem Schluss gekommen, dass insbesondere folgende Gründe für die eigene Aufstellung einer Bewerberliste und damit realistisch gesehen auch für die Beibehaltung des Verhältniswahlrechts in der Ortsgemeinde Mehlbach sprechen.
Bei dem vom Ortsbürgermeister favorisierten Mehrheitswahlrecht (Persönlichkeitswahlen) sind folgende Nachteile auffällig, nämlich dass
- der Stimmzettel für die Bürger/Innen keine Namen enthalten wird, was bedeutet, dass alle Wähler die zur Verfügung stehenden Kandidaten namentlich kennen, diesen handschriftlich in den Stimmzettel eintragen müssen und die Person eindeutig zu identifizieren ist
- insbesondere hier ein größerer Wähleranteil damit Probleme haben dürfte
- insbesondere Bürger/Innen, die erst in den letzten Jahren in die Ortsgemeinde zugezogen seien, aufgrund ihres geringen Bekanntheitsgrades keine Chance hätten, in den OGR gewählt zu werden; bei Mitgliederversammlungen (Info-Abend) Dorfmoderation hat sich gezeigt, dass viele gute Ideen gerade von Neubürger/Innen nicht zum Tragen kämen
- bereits jetzt der Wähler das Recht hat, in den vermutlich 3 Wahlvorschlägen zwischen möglichen 48 Personen seine „Favoriten“ zu wählen (durch panaschieren und kumulieren)
- bis zum heutigen Tage noch niemand an den Ortsbürgermeister herangetreten ist, der nur außerhalb eines Wahlvorschlages für den OGR kandidieren will
- zukünftig keine Fraktionen im OGR bestehen würden
- die zukünftige Ratsarbeit durch fehlende, vorbereitende Fraktionssitzungen deutlich erschwert werden würde, was zu langen Diskussionen im Rat führen kann, weil die Ratsmitglieder sich haben vorher nicht austauschen können
- in anderen Ortsgemeinden ähnlicher Größenordnung dies häufig zu Problemen führt, weil kein klares Abstimmungsverhalten erkennbar war und die Arbeit des Orts-Bürgermeisters deutlich erschwert wurde; bei den Wahlen in Rheinland-Pfalz wird zwar in vielen kleinen Ortsgemeinden eine Mehrheitswahl durchgeführt; diese Gemeinden haben aber eine wesentlich kleinere Einwohnerzahl als Mehlbach
- sich die Freien Wähler gerade aus diesem Anlass gebildet haben, nämlich eine Interessensgemeinschaft zu sein für alle Bürger, die sich den Parteizwängen nicht unterwerfen wollen und dort ihre eigene Meinung und Ideen einbringen können
So wurde mit großer Mehrheit folgende 20-köpfige Bewerberliste der FWG Mehlbach e.V. für den Ortsgemeinderat Mehlbach aufgestellt:
1. Uwe Schellhaas
2. Klaus-Dieter Walther
3. Diana Streuber
4. Gunter Mühlberger
5. Anja Bohn
6. Tanja Illig
7. Rafael Kuhnert
8. Steffi Lind
9. Ortwin Wenz
10. Elke Denzer-Frank
11. Sven Mühlberger
12. Regina Feurich
13. Erich Pfleger
14. Martina Nagel
15. Andreas Herzhauser
16. Christiane Kira
17. Angela Buhl
18. Denise Feurich
19. Roland Streuber
20. Stephan Forell
Die Freie Wählergruppe ist guter Dinge, mit den Bewerberinnen und Bewerbern eine ausgewogene Liste hinsichtlich des Alters, der Berufe und der einzelnen Ortsbereiche gefunden zu haben. Positiv stimmt das große Engagement, die offene und kreative Art der Mitglieder, welches sich auch im großen Interesse, für den Ortsgemeinderat zu kandidieren, zeige. Für die anstehenden Kommunalwahlen ist man gut gerüstet und man will die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde im Wahlkampf von der Qualität der Arbeit und Ideen der FWG Mehlbach überzeugen und nach vorne - und nicht zurück - schauen.